11. Internationales Colloquium der Deutschen Orient-Gesellschaft

Der altorientalische Mensch in seiner Umwelt

Leipzig, 27.–30. März 2022

Die altorientalischen Kulturen waren in hohem Maße von ihrer Umwelt abhängig, da Landwirtschaft und Viehzucht die wichtigsten Wirtschaftszweige darstellten. Während Klima, Wetter und Landschaft das alltägliche Leben unmittelbar beeinflussten, spielten Tiere und Pflanzen außerdem eine große Rolle im geistigen Leben.

Die Tagung beleuchtet unterschiedliche Aspekte des altorientalischen Menschen in seiner Umwelt in vier inhaltlich miteinander verknüpften Themenblöcken: Fauna, Flora, Landschaft und Klima bzw. Wetter. Berücksichtigt werden dabei nicht nur archäobotanische oder klimatologische Felder, sondern genauso philologische und linguistische Fragestellungen, häufig auch im Zusammenhang miteinander.

Die ReferentInnen vertreten die akademischen Disziplinen Altorientalistik bzw. Assyriologie, Hethitologie, Vorderasiatische Archäologie, Archäologie des Mittelmeerraums, Land-schaftsarchäologie, Alttestamentliche Theologie bzw. Biblische Archäologie, Archäobotanik sowie Tieranatomie und Geschichte der Tiermedizin.

 

Die Deutsche Orient-Gesellschaft hat seit 1898 das Ziel, Forschungen auf dem Gebiet der Vorderasiatischen Altertumskunde zu fördern und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Internationale Colloquium findet in diesem Jahr zum ersten Mal in Leipzig statt.

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